Couscous Salat mit Hühnerbrust

couscous salat mit hühnchen

Wie bereits auf Facebook angekündigt, habe ich ein Rezept für einen Couscous Salat für euch.

Das Originalrezept stammt von Jamie Oliver. Da ich aber weder Fetakäse, noch Minze in meinem Salat will, habe ich es ein wenig abgewandelt (außerdem habe ich keine Ahnung wo ich Piment bekommen soll). Und hier meine Variante:

Zutaten (für 4 Personen)

300g Couscous, 2 rote Paprikaschoten, 1 frische Chilischote, 4 Frühlingszwiebeln, 1/2 Bund Dille, 200g Tiefkühlerbsen, 1 EL entkerne Oliven, etwas Olivenöl, 3 Hühnerbrustfilets (ohne Haut und Knochen), 1 TL getrockenter Oregano, Blattsalat (ich habe gemischte Blattsalate genommen – je bunter, umso besser) Zaziki (1/2 Salatgurke, 250g Joghurt natur, 1/2 Zitrone, etwas Dille und Olivenöl)

Zubereitung

Den Couscous und 2 Becher heißes Wasser in eine Schüssel geben, ein wenig salzen und zugedeckt ziehen lassen.

Paprikaschoten und Chili klein schneiden (vorher die Samen und Scheidewände entfernen ;-)). Die Frühlingszwiebel in feine Ringe schneiden, Oliven klein schneiden und Dille ein wenig hacken.

Hühnerbrustfilets auf einen Bogen Backpapier legen und auf beiden Seiten mit Salz, Pfeffer, Orgegano und etwas abgeriebener Zitronenschale würzen. Das Backpapier einschlagen, sodass die Hühnerbrustfilets von Backpapier ummantelt sind. Anschließend mit einem Nudelholz drauf klopfen, sodass die Gewürze in das Fleisch geschlagen werden.

Dann die Hühnerfilets mit ein wenig Olivenöl in einer Pfanne von beiden Seiten goldbraun anbraten. Bei Hühnerfleisch immer darauf achten, dass es nicht zu schnell gegart wird. Es wird sonst schnell trocken.

Die Tiefkühlerbsen kurz in heißem Wasser blanchieren.

Den Couscous auflockern (jetzt sollte der Couscous das Wasser vollständig aufgesogen haben), Paprika, Chili, Erbsen, Oliven und Frühlingszwiebel dazugeben. Die Mischung auf einem großen Teller verteilen und vorsichtig die Blattsalate unterheben. Hühnerbrustfilets in Scheiben schneiden und auf dem Couscous-Salat verteilen.

Zaziki passt herrlich dazu. Für das Zaziki die Gurke grob raspen, salzen, kurz ziehen lassen und dann die ausgetretene Flüssigkeit weg leeren; Die Gurkenraspel mit Joghurt, dem Saft einer halben Zitrone und ein wenig Pfeffer vermischen.

Am Schluss noch die gehackte Dille sowie etwas Olivenöl über Salat und Zaziki geben.

 

 

 

Apfelkuchen (Rezept)

apfelkuchen

Es ist schon wirklich unglaublich, welch tolle Sachen man in Feinkostläden entdecken kann. So habe ich kürzlich bei Anna am Meidlinger Markt das Einkorn-Vollkornmehl für mich entdeckt. Dieses Mehl kann man laut Anna sehr gut für Palatschinken verwenden, weil es einen nussigen Geschmack hat. Anna hat mir aber auch ihr Rezept für einen Apfelkuchen verraten und das hab ich selbstverständlich auch gleich ausprobiert. Und hier ist die von mir leicht abgewandelte Version:

Zutaten: 100g Staubzucker, 125g Butter, 3 Eier, 150g Einkorn-Vollkornmehl, 2 mittelgroße Äpfel (säuerliche)

Zubereitung: Eier trennen; Eiweiß zu Schnee steif schlagen; Zucker, Butter und Eigelbe mit dem Handmixer verrühren, Mehl dazu und nochmals mit dem Handmixer rühren; anschließend mit einem Schneebesen den Eiweißschnee gut unterrühren. Die Konsistenz ist ein wenig ungewohnt, aber nicht beunruhigt sein, das gehört so ;-); den Teig dann in eine kleine Kastenform geben (meine hat die Maße 30 x 11cm); das Backrohr auf 180°C (Umluft) vorheizen; 2 Äpfel schälen, entkernen, zuerst in Hälften schneiden und dann in ca. 3cm dicke Scheiben schneiden, die Apfelscheiben anschließend vertikal in den Teig geben (richtig von oben rein schieben, es soll nur noch das obere Ende aus dem Teig heraus ragen); das Ganze dann bei 180°C (Umluft) ca. 50 min. lang backen.

Dieses Mehl ist einfach der Hammer und macht diesen Kuchen so besonders. Probiert es einfach mal aus, ihr werdet nicht enttäuscht sein…

 

ein alter Klassiker

guglhupf_2

Sonntags darf sich der Tisch schon mal biegen und nichts rundet das Mittagessen besser ab als ein selbst gemachter Marmorguglhupf.

Also falls ihr diesen alten Klassiker demnächst auch auftischen wollt, hier das Rezept:

Zutaten: 300g Butter, 160g Staubzucker, 1 TL Vanillezucker, 4 Eier, 300g Mehl, 2 TL Backpulver, 4 EL Kakao

Zubereitung: Butter, Staubzucker und Vanillezucker in einer Schüssel schaumig rühren; Eier dazu und unterrühren; Mehl mit Backpulver vermischen und anschließend auf die Buttermasse sieben und alles verrühren. Die Hälfte des Teiges in eine andere Schüssel geben, den Kakao dazu und verrühren; die Backform mit Butter einfetten und mit Semmelbröseln ausstreuen; mit einem Esslöffel portionsweise den Teig in die Backform geben.

Ich gebe immer zuerst den hellen Teig hinein und dann den dunklen drauf. Man kann den dunklen Teig dann noch mit einer Gabel ein wenig durch den hellen Teig ziehen. Ich lasse diesen Schritt aber oft aus.

Das Ganze dann im vorgeheizten Backrohr bei 180°C (Umluft) ca. 40 min backen. Den Guglhupf noch einige Minuten in der Form abkühlen lassen, bevor ihr ihn aus der Form stürzt.Und so sieht er dann aus (oder sollte er aussehen ;-)):

guglhupf

 

guglhupf_3